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EVP

Eine der zentralen Aufgabenstellungen für ein komplexes System ist die Reduktion des umfangreichen Datenbestandes auf den für den Anwender relevanten Bereich. EVP bietet hier gleich mehrere Möglichkeiten, die sich zum einen aus der Benutzerführung ergeben und zum anderen über definierbare Regeln zuschaltbar sind.

Programminterne Filter

Verknüpfungen, die sich über die aktuell betrachteten Datensätze ergeben, werden innerhalb von EVP stets auf eine Aktion abgebildet, mit der sich der Anwender zielgerichtet von einem Ausgangspunkt durch den Datenbestand navigieren kann. So stellt der Kundendatensatz in der Regel den Standard-Ausgangspunkt dar. Von hier aus hat der Anwender z.B. die Möglichkeit sich alle Aufträge des Kunden anzeigen zu lassen. Wählt er dann einen speziellen Auftrag aus, so kann er sich die in diesem Auftrag referenzierten Karteikarten anzeigenlassen, usw.

Tabellenfilter

Jede in EVP dargestellte Liste von Datensätzen kann auf jedem beliebigen Feld gefiltert, sortiert und auch gruppiert werden. Hiermit lässt sich der Datenbestand mit wenigen Handgriffen auf die relevanten Informationen reduzieren. Solche Filter können jederzeit gespeichert und auch anderen Benutzern zugänglich gemacht werden. Zusätzlich kann der ggf. reduzierte Bestand feldübergreifend nach passenden Inhalten durchsucht werden.

Datenfilter

Der Datenfilter ist eine komplexe Definition, die datensatzübergreifend  erstellt werden kann. Er ist nicht auf allen Listen verfügbar und wirkt sich je nach dargestelltem Datenbestand entsprechend der Vorgabe aus. Komplexe Filter werden selten verändert, da sie in der Regel dafür erzeugt werden bestimmte Arbeitsszenarien abzubilden, z.B.

Alle Abgasmessgeräte aus den Landkreisen Ulm und Tübingen, deren nächste Prüfung im Jahr 2012 ansteht.

Ein Vorteil dieser Filterung ist vor allem, dass ein so definierter Filter Auswirkungen auf jede personenbezogene Liste hat. Der Filter aus obigem Beispiel schränkt hier nicht nur die Karteikarten entsprechend der Definition ein, sondern auch die Kunden, an deren Standort die entsprechenden Geräte stehen, die Aufträge, die hierfür erfasst sind, usw.

Filterungen auf Befunden oder Produkten haben insbesondere bei Aufträgen der Vorteil, dass nicht nur karteibasierte Ereignisse erfasst werden, sondern auch manuell erfasste. So lässt sich zu statistischen schnell ermitteln, wie viele Tätigkeiten in bestimmten Bereichen angefallen sind. Besonders, da sich Datenfilter auch dynamisch an einer geöffneten Liste erstellen lassen. Die Auswirkungen der Filterung sind unmittelbar in der Liste ersichtlich.

Um den Datenbestand je Mitarbeiter auf die für ihn relevanten Kunden einzugrenzen, weist man dem jeweiligen Mitarbeiter einen entsprechenden Filter zu und schränkt so die Sicht dauerhaft auf die entsprechenden Datensätze ein, die dem jeweiligen Kundenkreis zugeordnet sind (Kunden, Karteikarten und Aufträge dieser Kunden, etc.).

Die Filtermöglichkeiten lassen sich untereinander kombinieren – so lässt sich eine per Datenfilter eingeschränkte Liste jederzeit schnell auf weiteren dargestellten Spalten einschränken um den Focus auf die erforderlichen Datensätze zu lenken.

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